Bilderberger

Kennen Sie die Bilderberger? Die Bilderberger treffen sich jährlich auf Konferenzen. Eingeladen werden dazu ca. 130 einflussreiche Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Militär, Politik, Medien, Hochschulen und Adel. Die Teilnahme an den Bilderberg-Konferenzen ist abhängig von einer Einladung durch den Vorsitzenden und die beiden ehrenamtlichen Generalsekretären, die nach Beratung und Empfehlung des achtköpfigen Lenkungsausschusses (Steering Commitee) erfolgt. Es gibt keine Mitgliedschaft und keinen Gründungsvertrag. 

Offizielle Website der Bilderberger
Screen-Shot: bilderbergmeetings.org

Die erste Bilderberg-Konferenz wurde Anfang Mai 1954 im Hotel de Bilderberg in Oosterbeek durch Prinz Bernhard der Niederlande eröffnet. Seitdem erfolgen die Konferenzen jährlich und immer an einem anderen Ort. Die Konferenzen dauern drei Tage. Es wird Verschwiegenheit über die Gesprächsinhalte vereinbart. Vor allem Fragen der Weltwirtschaft und der internationalen Beziehungen werden besprochen.

Das Bilderberg Steering Commitee übermittelt die Diskussionsergebnisse in Form von Synthesen an alle Teilnehmer, die die Strategien im jeweiligen politischen, unternehmerischen oder anderen Umfeld umsetzen sollen.

Neben dem Vorsitzenden und den beiden Generalsekretären gibt es einen ehrenamtlichen Leiter der Finanzen. Lenkungsausschussmitglieder können jeder Konferenz und jedem sonstigen Treffen beiwohnen.

Im Steering Commitee sitzen zwei Mitglieder aus Deutschland, einer ist für Finanzen verantwortlich, der andere für die Auswahl der Themen und Redner. Diesen Posten hatte lange Zeit der Chefredakteur der ZEIT, THEO SOMMER, inne. Ihm folgten erst CHRISTOPH BERTRAM und danach MATTHIAS NASS, beide ebenfalls Redakteure der ZEIT.

1959 kam ein Beratungsgremium (Advisory Group) hinzu. Auf den Konferenzen stammen in der Regel zwei Drittel aus Westeuropa und ein Drittel aus Nordamerika. Die aktivsten Teilnehmer sind GIOVANNI AGNELLI (Fiat) und DAVID ROCKEFELLER (Chase Manhattan Bank). Eine starke Stellung hat auch der ehemalige US-Minister HENRY KISSINGER. Durch Diskussionen soll ein Konsens über Denk- und Handlungsrichtlinien erreicht werden. Die Trilaterale Kommission wurde auf Anraten Rockefellers auf einer Bilderberg-Konferenz gegründet.

Die Einführung des Euro geht nach Angaben des belgischen Unternehmers und Ehrenvorsitzenden ETIENNE DAVIGNON auf eine Bilderberg-Konferenz zurück. Auch bei der Gestaltung der Römischen Verträge zur Gründung der EWG kam nach Aussagen des ehemaligen US-Botschafters in Berlin, JOHN MCGHEE, den Bilderberg- Konferenzen eine „wichtige Rolle“ zu. (entnommen: wikipedia.de) Auf Grund der Geheimhaltung ist der Einfluss der Bilderberg-Konferenzen auf die Politik und die Medien nur schwer zu bestimmen. Hier treffen sich Menschen mit einem starken Einfluss auf jeweils einem wichtigen Gebiet, um Einfluss auf allen wichtigen Gebieten auszuüben. Hinzu kommt die Teilhabe am Wissen von Insidern, was ebenfalls ein Machtzuwachs bedeutet. Jeder, der zu einer Bilderberg- Konferenz eingeladen wird, profitiert also davon. Ferner schmeichelt es der Eitelkeit, zur Elite dazu zu gehören, so dass sich jeder an die Geheimhaltungspflicht hält, um wieder eingeladen zu werden.

Auch das Weltwirtschaftsforum in Davos, die Atlantikbrücke, die Münchener Sicherheitskonferenz und die Treffen der Trilateralen Kommission sind „privat“ organisierte Treffen und begründen Elitenetzwerke.

Hier finden Wirtschaftsbosse, Politiker und Journalisten zueinander. Das Bild, das wir von der Welt haben, geht auf das Wirken der Medien zurück. Je nachdem, wie objektiv die Journalisten berichten, ist das Bild von der Welt in den Köpfen der Bürger realitätsnah oder eine konstruierte Scheinwelt. Aus diesem Grunde ist es so problematisch, wenn Journalisten sich in Elitenetzwerken engagieren und im vorauseilenden Gehorsam gegenüber der Machtelite ihre Urteile fällen oder wichtige Informationen verzerren oder verschweigen. Die wirklich Mächtigen gehören aber zum Geldadel. Mit Geld kann man Politiker und Journalisten kaufen, und sei es nur durch offizielles Sponsoring. Mit Geld übt man wirtschaftliche Macht aus. Geld verliert man nicht so einfach. Politiker aber werden evtl. nicht wieder gewählt, Journalisten können entlassen werden. Und Geld und Sachwerte werden vererbt.

Die wirklichen Nutznießer der Elitenetzwerke sind letztlich die Wohlhabenden, die hier Macht ausüben können, um noch mehr wirtschaftliche Macht zu erlangen. Der Münchener Mediensoziologe RUDOLF STUMBERGER mahnt daher:

„Tendenzen der Re-Feudalisierug. Das heißt, dass neben den offiziellen demokratischen Struktur die inoffiziellen Strukturen zunehmend wieder an Gewicht gewinnen. Und diese Eliten, diese selbst ernannten Eliten, die oben sitzen, die schotten sich ab.“ (wikipedia.de)

HANS-JÜRGEN KRYSMANSKI, Anhänger der Power Structure Research, kritisiert, dass man über die Treffen der Reichen und der Mächtigen fast nichts weiß, obwohl gerade diese Leute die Macht in den Händen halten:

„Macht hat auch etwas mit der Geld-Macht-Dimension zu tun und insofern können Politiker auch gar nicht die Ebene darüber, die Finanzeliten etwa, kontrollieren. Das hat Herr Tietmeyer ja schon 1996 sehr deutlich gesagt, die Politiker machten sich gar keine Vorstellung davon, wie sehr sie von den Finanzmärkten abhängig sind.“ (wikipedia.de)

Hier missbrauchen Politiker ihre durch demokratische Prozesse übereignete Macht dazu, dem Geldadel zu dienen; aber vielleicht haben sie auch kaum eine andere Möglichkeit. Der Journalist MARCUS KLÖCKNER sagt, dass durch die geheimen Treffen wichtige Teile der politischen Willensbildung aus dem öffentlichen Raum ausgelagert und der demokratischen Kontrolle entzogen würden. Das enorme soziale Kapital, das bei den Treffen zusammenkomme, ermögliche es, Vorhaben von großer Tragweite durchzusetzen, selbst wenn nicht alle Teilnehmer in den Konsens eingewilligt hätten. (wikipedia.de)

Trilaterale Kommission (TK)

Logo der Trilateralen Kommission
Logo der Trilateralen Kommission

Ein weiteres Elitenetzwerk ist die im Juli 1973 gegründete Trilaterale Kommission (TK). Im Gegensatz zu den Bilderbergern ist sie eine Vereinigung mit festen Mitgliedern. Sie ist eine private, politikberatende „discussion group“. Sie besitzt ca. 400 höchst einflussreiche Mitglieder aus den drei Wirtschaftszonen Europa, Nordamerika und Japan sowie einige ausgesuchte Vertreter außerhalb dieser Wirtschaftsblöcke.

Es gibt drei Vorsitzende: der ehemalige EZB-Präsident JEAN-CLAUDE TRICHET (European chairman), JOESPH S. NYE, Jr. (North American chairman) und YASUCHIKO HASEGAWA (Pacific Asian chairman). Ehrenvorsitzender ist DAVID ROCKEFELLER. Trichet ist auch Vorsitzender der ebenfalls von Rockfeller gegründeten Group of Thirty. Vorgänger im Vorsitz der TK war bis zu seiner Ernennung zum italienischen Premierminister MARIO MONTI. Die Kommission besteht aus politischen, akademischen und wirtschaftlichen Führungspersönlichkeiten.

Eine wichtige Rolle spielten auch ZBIGNIEW BRZEZINSKI und HENRY KISSINGER. Brzezinski wurde 1973 erster Direktor der TK und wechselte von 1977 bis 1981 in das Kabinett von US-Präsident JIMMY CARTER als Sicherheitsberater.

Die TK wird finanziert durch Mittel aus Stiftungen, Unternehmen und privaten Zuwendungen. Fünf mal im Jahr finden dreitägige Treffen statt, über deren Inhalte Verschwiegenheit vereinbart wird. David Rockefeller schrieb im Jahre 1998 im Hinblick auf den Einfluss, den die TK bei der Schaffung der Europäischen Union gehabt hat:

„Damals, Anfang der 70-er Jahre, waren die Hoffnungen auf ein stärker vereintes EUROPA bereits sehr stark ausgeprägt – was in vielerlei Hinsicht auf die verschiedenen Anstrengungen zurückzuführen ist, die so viele der frühesten Mitglieder der Trilateralen Kommission darauf verwandten.“ – Davis Rockefeller, „In the Beginning: The Trilateral Commission at 25“, 1998, S. 11.

Es gibt die „Deutsche Gruppe der Trilateralen Kommission e. V., Berlin“ (seit 1989 eingetragen), die auch als German Group bezeichnet wird. Sie umfasst etwa 20 Mitglieder, und wurde von OTTO GRAF LAMBSDORFF und WOLF VON AMERONGEN gegründet. Vorsitzender der German Group ist jetzt der CDU-Bundesvorstand MICHAEL FUCHS. Stellvertreterin ist die ehemalige Bundesjustizministerin EDELGARD BUHLMAN (SPD). Sie ist auch stellvertretende Vorsitzende der Atlantik-Brücke. Weitere Mitglieder der German Group sind:

  1. MANFRED BISCHOF, Aufsichtsratsvorsitzender der Daimler AG
  2. JÜRGEN FITSCHEN, Vorstandsvorsitzender Deutsche Bank AG, Vorstand Atlantik- Brücke, American Academy Berlin
  3. KLAUS-DIETER FRANKENBERG, Ressortleiter Außenpolitik der FAZ
  4. WOLFGANG GERHARDT, ehemaliger Vorsitzender der FDP, Vorsitz Friedrich-Naumann- Stiftung für die Freiheit
  5. WOLFGANG ISCHINGER, Global Head of Government Relations und Aufsichtsratsmitglied Allianz SE, Vorstand Atlantik-Brücke, European Council on Foreign Relations, American Academy Berlin, American Jewish Committee, Stiftung Wissenschaft und Politik
  6. FRIEDRICH MERZ, Vorstandsvorsitzender Atlantik-Brücke, CDU, Mayer Brown LLP
  7. KLAUS-PETER MÜLLER, Aufsichtsratsvorsitzender der Commerzbank AG
  8. HEINZ RIESENHUBER, CDU, ehemaliger Bundesminister für Bildung und Forschung
  9. ANDREAS SCHMITZ, Vorstandsvorsitzender der Privatbank HSBC Trinkaus, Präsident Bundesverband deutscher Banken
  10. JOSEPH JOFFE, Chefredakteur der ZEIT, Aspen Institut, Atlantik-Brücke, American Academy Berlin, Leo Baeck Institut, Beirat der Hypovereinsbank, Goldman Sachs Foundation, Vorstand im American Institut of Contemporary German Studies, Hoover Institut, Bilderberger, Münchner Sicherheitskonferenz, American Institute for Contemporary German Studies, Europe’s World, International Institute for Strategic Studies

Ehemalige Mitglider der TK sind u. a.: Josef Ackermann, Kurt Biedenkopf, George H. W. Bush, Bill Clinton, Walter Leisler Kiep, Horst Köhler, Edmund Rothschild, Helmut Schmidt, Gerhard Schröder, Theo Sommer (DIE ZEIT)

Group of Thirty (Gruppe der Dreißig, kurz G30)

Logo von Group of Thirty
Logo von Group of Thirty

Die Group of Thirty (Gruppe der Dreißig, kurz G30) ist eine private, internationale Vereinigung, bestehend aus etwa 30 führenden Personen aus dem Finanzwesen und der Wirtschaft. Es soll das Verständnis der internationalen wirtschaftlichen und finanziellen Fragen vertieft, Auswirkungen der politischen Entscheidungen untersucht und politische Optionen zu wichtigen Fragen geprüft werden. Der Sitz der G30 ist Washington D. C. Die Mitglieder treffen sich zweimal jährlich zur Erörterung der wirtschaftlichen, finanziellen und politischen Entwicklungen. Finanziert wird die G30 von Stiftungen, Banken, Unternehmen, Zentralbanken, Fonds und Privatpersonen.

Die G30 wurde 1978 von GEOFFREY BELL auf Initiative der Rockefeller-Stiftung gegründet. Die Rockefeller-Stiftung ist eng mit dem privaten US-amerikanischen Elite-Think Tank Council on Foreign Relations (CFR) verwoben, der die legendären War and Peace Studies veröffentlichte, in denen die Grundlagen für die „Organisation“ der Welt nach dem Zweiten Weltkrieg erdacht wurden. Daraus gingen Weltbank, IWF und NATO hervor. Diese Studien wurde von der Rockefeller -Stiftung bereits 1939 ins Leben gerufen. Neben Jean-Claude Trichet ist das bekannteste Mitglied der G30 der jetzige EZB-Präsident MARIO DRAGHI. Weitere Mitglieder sind:

  1. GERD HÄUSLER, bis 31. März 2014 Vorstandsvorsitzender der BayernLB, er war beim IWF, bei der US-amerikanischen Investmentbank Lazard sowie bei der Dresdner Bank;
  2. PHILIPP HILDEBRAND, ehemaliger Präsident der Schweizerischen Nationalbank;
  3. PAUL VOLCKER, ehemaliger Vorsitzender des Federal Reserve Systems, American Council on Germany, Council for Foreign Relations;
  4. AXEL WEBER, ehemaliger Präsident der Deutschen Bundesbank, nun Verwaltungsratspräsident der Schweizer Großbank UBS;
  5. MERVYN ALLISTER KING, Chef der Bank of England, Vorstand der Bank für internationalen Zahlungsausgleich;
  6. JACOB A. FRENKEL, Chairman JP Morgan Chase International, ehemaliger Vorstand der Bank of Israel, Council on Foreign Relations, Trilaterale Kommission;
  7. PAUL KRUGMAN, Professor für Volkswirtschaftslehre Princeton University, Wirtschaftsnobelpreis 2008.

Weltwirtschaftsforum (World Economic Forum, kurz WEF)

Logo vom WEF
Logo vom WEF

Das Weltwirtschaftsforum (World Economic Forum, kurz WEF) ist eine in Cologny im Kanton Genf (Schweiz) ansässige gemeinnützige Stiftung, die das bekannte alljährliche treffen in Davos im Kanton Graubünden organisiert. Bei diesen Treffen kommen international führende Wirtschaftsexperten, Politiker, Intellektuelle und Journalisten zusammen, um über aktuelle globale Fragen zur Weltwirtschafts-, Gesundheits- und Umweltpolitik zu diskutieren. Das Forum wird von seinen rund 1000 Mitgliedsunternehmen finanziert. Die Teilnahme am Jahrestreffen ist nur auf Einladung möglich. In den fünftägigen Veranstaltungen gibt es rund 220 Sitzungen im offiziellen Programm.

Es nehmen 500 Internet-, Print-, Radio- und TV-Journalisten am Jahrestreffen teil. 2005 rief das Forum die Community der Young Global Leaders (YGL) ins Leben, der Führungskräfte aus verschiedenen Spaten und Branchen aus allen Teilen der Welt angehören. Jährlich werden neue Mitglieder berufen, die das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben dürfen.

Ende der 1990-er Jahre geriet das Forum, der G8-Gipfel, die Weltbank, die WTO und der IWF massiv in die Kritik von Globalisierungsgegnern, deren Meinung nach Kapitalismus und Globalisierung die Armut verstärken und die Umwelt zerstören. (entnommen wikipedia.de)

Atlantik-Brücke e. V.

Logo der Atlantik-Brücke
Logo der Atlantik-Brücke

Ein weiteres Elitenetzwerk ist die Atlantik-Brücke e. V. Sie wurde 1952 als private, überparteiliche und gemeinnützige Organisation mit dem Ziel gegründet, eine wirtschafts-, finanz-, bildungs- und militärpolitische Brücke zwischen der Siegermacht USA und der Bundesrepublik Deutschland zu schlagen. Zu den Mitgliedern gehören über 500 führende Persönlichkeiten aus Bank- und Finanzwesen, Wirtschaft, Politik, Medien und Wissenschaft. Sitz des Vereins ist das Magnus-Haus in Berlin. Laut Satzung verfolgt der Verein „Bildungs-, wissenschaftliche, kulturelle und mildtätige Zwecke sowie die Förderung der Völkerverständigung“.

Die Atlantik-Brücke finanziert sich durch Mitgliederbeiträge. Einzelne Veranstaltungen werden durch Unternehmen wie die Deutsche Bank und die Volkswagen AG sowie durch das Auswärtige Amt (also aus Steuergeldern) gefördert.

Der Verein wurde 1952 in Hamburg von den Bankiers ERICH MORITZ WARBURG und GOTTHARD FREIHERR VON FALKENHAUSEN, dem Unternehmer und Politiker ERIK BLUMENFELD, den Publizisten und Herausgebern der ZEIT, MARION GRÄFIN DÖNHOFF und ERNST FRIEDLAENDER und einigen anderen gegründet. Als Initiator wirkte der ehemalige Präsident der Weltbank, Direktor der privaten US-amerikanischen Denkfabrik für Gestaltung der US-Außenpolitik Council on Foreign Relations (CFR) sowie Vorstandsvorsitzender von Rockefellers Chase Manhattan Bank, JOHN J. MCCLOY.

Mitgliedschaft ist nur durch Nominierung und Kooptation durch den Vorstand möglich. Der jetzige Vorsitzende ist FRIEDRICH MERZ (CDU). Weitere Mitglieder sind HELMUT SCHMIDT, ANGELA MERKEL, RICHARD VON WEIZSÄCKER, GUIDO WESTERWELLE, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank JÜRGEN FITSCHEN, der Vorstandsvorsitzende von Goldman Sachs Deutschland ALEXANDER DIBELIUS, der Vorstandsvorsitzende der Axel Springer AG MATHIAS DÖPFNER, der SPD-Vorsitzende SIGMAR GABRIEL, der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen AG MARTIN WINTERKORN sowie der Präsident der Deutschen Bundesbank JENS WEIDMANN.

Das Young-Leaders-Programm der Atlantik-Brücke richtet sich an junge, aufstrebende Führungskräfte. Ehemalige Mitglieder sind als Young-Leaders-Alumni organisiert. Zu ihnen gehören THOMAS DE MAIZIÈRE, KARL THEODOR ZU GUTTENBERG, ECKART VON KLAEDEN, JULIA KLÖCKNER und CHRISTIAN WULFF. (entnommen wikipedia.de)

German Marshall Fund

Zu guter Letzt möchte ich Ihnen noch den German Marshall Fund vorstellen: In dem Buch „Gekaufte Journalisten“ schreibt Dr. UDO ULFKOTTE auf Seite 49 hierzu:

„Dieser German Marshall Fund ist eine Propagandaorganisation unserer früheren Besatzungsmacht USA, die von GUIDO GOLDMAN gegründet wurde, einem Sohn von NAHUM GOLDMAN, dem Gründer und Präsidenten des Jüdischen Weltkongresses. Der Marshall Fund hat es nach seiner Selbstdarstellung darauf abgesehen, ‘Führungskräfte zu fördern, die sich auf dem Gebiet der transatlantischen Beziehungen engagieren’. Das klingt schön positiv, heißt aber im Klartext: Er will Lobbyisten, welche proamerikanisch sind, heranziehen und fördern.“

Eine Förderung in einem bestimmten Sinne hat immer auch das Ziel Normen und Werte zu vermitteln. Das wird bei der Atlantik-Brücke nicht anders sein. US-amerikanische Normen und Werte zu vermitteln, bedeutet aber u. a, den Wert des Nationalstaates, wie er in den europäischen Staaten vorliegt, zu mindern. Die USA hat als Schmelztiegel der Nationen keine Ethnie als Volk. Die US-Amerikaner identifizieren sich nicht mit ihrem eigenen Volk über die Abstammung, sondern bestenfalls über die (kurze) gemeinsame Geschichte, vor allem aber über den Freiheitsgedanken und über ihre Hegemonie über die Welt. Diese Weltsicht führt zur zügellosen Herrschaft des Geldes, die Bedürfnisse der europäischen Nationen bzgl. ihrer Identifikation mit der Nationalkultur ignoriert.

Hier endet die Vorstellung von Elitenetzwerken. Interessant wären noch: American Jewish Commitee, Institut für Europäische Politik, American Academy Berlin, American Council on Germany, American Institute for Contemporary German Studies, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, Aspen Institute, European Council on Foreign Relations, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, Stiftung Wissenschaft und Politik, Europe’s World, Goldman Sachs Foundation, International Institute for Strategic Studies, Bundesakademie für Sicherheitspolitik, Deutsche Atlantische Gesellschaft, Körber-Stiftung, Münchner Sicherheitskonferenz, Centrum für angewandte Politikforschung, Valdai Discussion Club, Walter-Rathenau-Institut, Herbert-Quandt-Stiftung, M100 Sanssouci-Colloquium, German British Forum. Sie können sich im Internet unter http://www.wikipedia.de informieren.

Ein Blick auf die Mitgliedschaften der Netzwerke offenbart Folgendes:

  1. Viele hochrangige Persönlichkeiten sind in mehreren Netzwerken organisiert;
  2. Es sind Vertreter aus allen Spaten vorhanden: Politik, Wirtschaft, Finanzwesen, Hochschulen und Medien (außer G30);
  3. die Netzwerke sind international organisiert und einige US-amerikanische Mitglieder nehmen eine hervorragende Stellung ein;
  4. deutsche Netzwerke sind mit US-amerikanischen Netzwerken verzahnt;
  5. in den Netzwerken tauchen Politiker in den höchsten Positionen auf;
  6. unter dem Vorwand der Beratung wird Einfluss auf politische Entscheidungen genommen, was Auswirkungen für die gesamte Bevölkerung hat.

Diese internationalen Netzwerke bewirken, dass ihre Mitglieder kosmopolitisch denken und sich nicht immer loyal gegenüber ihrem eigenen Volk verhalten. Sowohl der sozialistische als auch der plutokratische Internationalismus haben sich zum Ziel gesetzt, den Nationalstaat zu zerstören. Im Grundgesetz Artikel 20 Absatz 2 heißt es:

„Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.”

Tatsächlich hat eine Machtelite das Sagen im Lande. So verwundert es auch nicht, dass Medien und Politik in vielen Fragen gleichgeschaltet sind, so etwa bei dem Problem der Zuwanderung, über die keine Debatte geführt wird.

 

DIE US-NOTENBANK [FED]: DIE MÄCHTIGSTE ZENTRALBANK DER WELT

Die US-Notenbank kontrolliert den Dollar – und hat es in der Hand, ganze Volkswirtschaften in den Ruin zu treiben. FOCUS-MONEY berichtete darüber [1], wem die mächtigste Zentralbank der Welt gehört und was sie alles manipuliert.

Dollar Kaufkraft
Historischer Kaufkraftverlust des US-Dollars seit der Einführung der FED 1913

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AUSWIRKUNGEN DES FREIHANDELSABKOMMENS TTIP

Zwei im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO erstellte Berichte untersuchen die möglichen Auswirkungen eines Handelsabkommens zwischen der EU und den USA auf die Schweizer Wirtschaft. Seit Juli 2013 verhandeln die EU und die USA über eine umfassende transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (Transatlantic Trade and Investment Partnership, TTIP). Ziel ist neben dem Zollabbau für Industrie- und Agrarprodukte insbesondere die Beseitigung von nichttarifären Handelshemmnissen. Die EU und die USA sind die beiden wichtigsten Handelspartner der Schweiz. Das Abkommen könnte für die Schweizer Wirtschaft spürbare Folgen haben.

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USA VERSORGTE DEN ISLAMISCHEN STAAT [IS] MIT WAFFEN

In einem TV-Interview [1]  gab Senator John McCain [2] zu, dass er die IS-Führer kennt. Ex-Luftwaffengeneral Thomas McInernay [3] sagte die USA versorgte den Islamischen Staat (ISIS) [4] mit Waffen. Die Schizophrenie der US-Außenpolitik kennt offenbar keine Grenzen: erst unterstützen, dann bekämpfen.

Machen Sie sich zuerst Ihr eigenes Bild…
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GEKAUFTE JOURNALISTEN MANIPULIEREN UNS IM INTERESSE DER MÄCHTIGEN

Haben auch Sie das Gefühl, häufig manipuliert und von den Medien belogen zu werden? Dann geht es Ihnen wie der Mehrheit der Deutschen. Bislang galt es als »Verschwörungstheorie«, dass Leitmedien uns Bürger mit Propagandatechniken gezielt manipulieren. Jetzt enthüllt ein Insider, was wirklich hinter den Kulissen passiert.

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Der Journalist Udo Ulfkotte schämt sich heute dafür, dass er 17 Jahre für die Frankfurter Allgemeine Zeitung  gearbeitet hat. Bevor der Autor die geheimen Netzwerke der Macht enthüllt, übt er konsequent Selbstkritik. Er dokumentiert hier zum ersten Mal, wie er für seine Berichterstattung in der FAZ geschmiert und die Korruption gefördert wurde. Und er enthüllt, warum Meinungsführer tendenziös berichten und wie der verlängerte Arm der NATO-Pressestelle Kriege medial vorbereitet. Wie selbstverständlich wurde auch der Autor in die Netzwerke amerikanischer Eliteorganisationen aufgenommen, erhielt im Gegenzug für positive Berichterstattung in den USA sogar eine Ehrenbürgerurkunde.

In diesem Buch erfahren Sie, in welchen Lobbyorganisationen welche Journalisten vertreten sind. Der Autor nennt Hunderte Namen und blickt auch hinter die Kulissen jener Organisationen, welche unsere Medien propagandistisch einseitig beeinflussen, etwa: Atlantik-Brücke, Trilaterale Kommission,  German Marshall Fund, American Council on Germany, American Academy,  Aspen Institute und Institut für Europäische Politik. Enthüllt werden zudem die geheimdienstlichen Hintergründe zu Lobbygruppen, die Propagandatechniken und die Formulare, mit denen man etwa bei der US-Botschaft Fördergelder für Projekte zur gezielten Beeinflussung der öffentlichen Meinung in Deutschland abrufen kann.

Wen die CIA vorgibt, was geschrieben wird
Können Sie sich vorstellen, dass Geheimdienstmitarbeiter in Redaktionen Texte verfassen, welche dann im redaktionellen Teil unter den Namen bekannter Journalisten veröffentlicht werden? Wissen Sie, welche Journalisten welcher Medien für ihre Berichterstattung geschmiert wurden? Und haben Sie eine ungefähre Vorstellung davon, wie renommierte »Journalistenpreise« vergeben werden? Da geht es im Hintergrund zu wie bei den einstigen Ehrungen der »Helden der Arbeit« in der früheren DDR – da wird Propagandaarbeit ausgezeichnet. Vom Journalisten zum Propagandisten ist es nicht weit. Wenn Sie dieses Buch gelesen haben, werden Sie unsere Zeitungen mit ganz anderen Augen sehen, den Fernseher öfter einfach abschalten und auch wissen, was Sie dem Radio noch glauben können: fast nichts. Denn Ulfkotte schreibt auch penibel auf, welcher Sender welcher politischen Partei gehört und welche Journalisten wie beeinflusst werden. Sie erkennen, wie Sie manipuliert werden – und Sie wissen, von wem und warum.

Am Ende wird klar: Meinungsvielfalt wird jetzt nur noch simuliert.

Denn unsere »Nachrichten« sind häufig reine Gehirnwäsche.

Buch kaufen:
http://www.kopp-verlag.de/Gekaufte-Journalisten.htm?websale8=kopp-verlag&pi=939100


Dr. Udo Ulfkotte studierte in Freiburgund London. Er berichtete 17 Jahre lang für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, vor allem als Kriegsberichterstatter, und lehrte Sicherheitsmanagement an der Universität Lüneburg. Er ist Geheimdienstfachmann, Fellow des Marshall Memorial Fund der Vereinigten Staaten, war im Planungsstab der Konrad-Adenauer-Stiftung und Referent der
Bundesakademie für Sicherheitspolitik. Ulfkotte ist spezialisiert auf Sicherheitsfragen und verfasste zahlreiche Bücher, die wie Europa vor dem Crash, Vorsicht Bürgerkrieg!, SOS Abendland, Raus aus dem Euro – rein in den Knast und Mit Gold durch die Krise Bestsellerauflagen erreichten. Im November 2013 erschien zuletzt das Buch Politische Korrektheit in Zusammenarbeit mit Michael Brückner.

Udo Ulfkotte schreibt regelmäßig für die Internetseiten des Kopp Verlags und für den Hintergrund-Informationsdienst Kopp Exklusiv.

BILDE DIR DEINE EIGENE MEINUNG!
Neutrale Zeitung – Neutral. Unabhängig. Frei.

Quellen:

http://www.gekaufte-journalisten.de/

http://www.ulfkotte.de/

WIE UNTERNEHMEN WIKIPEDIA MANIPULIEREN

PR-Agenturen manipulieren Texte auf Wikipedia im Auftrag von Unternehmen. Die perfide Unterwanderung ist kaum zu kontrollieren.

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Otto Brenner Shop – Verdeckte PR in Wikipedia

Die Online-Enzyklopädie Wikipedia ist eines der weltweit meistgeklickten Informationsportale im Netz. Weit über anderthalb Millionen Artikel zu kulturellen, historischen und wissenschaftlichen Themen finden sich allein auf der deutschen Wikipedia-Seite. Verfasst werden diese Einträge von freiwilligen Autoren, die dafür kein Geld bekommen. Das Prinzip des Online-Lexikons: Jeder kann Beiträge einstellen, kontrollieren, verbessern – auch anonym. Durch die Intelligenz der Masse soll ein gewaltiger Wissensspeicher entstehen, glaubwürdig und neutral.

Soweit die Theorie. Doch die Offenheit von Wikipedia wird immer wieder ausgenutzt, um Einträge gezielt zu manipulieren.

Wikipedia unter Dauerbeschuss von Lobbys
Täglich steht Wikipedia unter Dauerfeuer von Konzernen, PR-Agenturen und Lobbyverbänden. In seiner Studie «Verdeckte PR in Wikipedia» weist der Journalist und Dozent Marvin Oppong an konkreten Beispielen nach, wie Unternehmen oder Politiker Wikipedia-Inhalte beeinflussen beziehungsweise wie PR-Leute die Enzyklopädie für ihre Zwecke geschickt missbrauchen. Gerade weil das Internet-Lexikon inzwischen so bedeutend ist, setzen Unternehmen alles daran, ihr Image auf Wikipedia aufzupolieren. Kritische oder unliebsame Inhalte werden gelöscht, gewünschte Infos und Marketing-Texte hinzugefügt.

Das ARD-Magazin «Monitor» zeigte in einem Beitrag, welchen Umfang die Manipulationen schon erreicht haben und wie trickreich PR-Agenturen dabei vorgehen. Einige Beispiele:

  • Im Artikel zum Unternehmen MAN wurde die Information gelöscht, dass der Fahrzeugbauer im Zweiten Weltkrieg Panzer für das Nazi-Regime gebaut hat. Die Löschung kam von einer Internetadresse bei MAN.
  • Im Beitrag zum Luftverkehr wurde ein Absatz über die Gesundheitsgefahren durch Fluglärm entfernt – von einem Computer bei der Lufthansa.
  • Auf der Seite zur Daimler AG wurde ein ganzer Absatz gelöscht, in dem die Lobbyaktivitäten des Konzerns thematisiert wurden. Auch hier von einem Rechner innerhalb des Unternehmens.
  • Auf der Seite des Pharmaunternehmens Boehringer-Ingelheim wurde die «Agent Orange»-Produktion aus der Firmengeschichte entfernt. Die US-Armee setzten das Entlaubungsmittel in riesigen Mengen im Vietnamkrieg ein. Es verursachte gravierende Gesundheitsschäden bei der Zivilbevölkerung.

Wie viele Artikel manipuliert werden, ist unklar. Doch die aufgedeckten Fälle dürften nur die Spitze des Eisbergs sein. Weitere Fundstücke listet die Seite des WikiScanners auf, der Änderungen identifizieren kann, die von IP-Adressen eines Unternehmens oder einer Organisation vorgenommen wurden.

Ausgefeilte Tricks der PR-Branche
Doch für die ehrenamtlichen Autoren und PR-Jäger bei Wikipedia wird es zunehmend schwieriger, manipulierte Einträge aufzudecken und die Änderungen rückgängig zu machen. Das grosse Problem: Es gibt immer weniger idealistisch gesinnte «Wikipedianer» und immer mehr bezahlte Schreiber, die für Unternehmen oder PR-Agenturen arbeiten. Damit die Manipulationen nicht auffliegen, arbeiten die professionellen Schreiber mit mehreren Benutzerkonten an einem Artikel. «Man löscht dann mit den verschiedenen Accounts einzelne Informationshappen Stück für Stück, bis all das weg ist, was man weg haben will», erzählt ein Insider. Und falls es zu Diskussionen komme, nehme man daran auch mit 20, 30 oder 50 Accounts teil. In vielen PR-Firmen würden gar Schreiber sitzen mit Administratoren-Rechten bei Wikipedia. Damit haben sie viel mehr Befugnisse als normale Nutzer und können auf die Inhalte deutlich mehr Einfluss nehmen.

Ein Problem für die Gesellschaft
Nur Kavaliersdelikte? Nicht, wenn eine Informationsquelle so bedeutend geworden ist wie Wikipedia, sagt der Kommunikationswissenschaftler Christoph Neuberger. «Das ist ein ganz gravierendes Problem für die Gesellschaft, wenn ein solcher Wissensspeicher, der so viel Vertrauen hat, und so stark genutzt wird, unterwandert wird von politischen und wirtschaftlichen Interessen.»

Stellt sich die Frage, was zu tun ist, um verdeckte PR bei Wikipedia einzudämmen. Im Herbst 2013 hat Wikipedia in England 250 PR-Accounts gesperrt. Ob solche Aktionen ausreichen, ist fraglich. «Mehr Transparenz ist der Kern der Sache», ist der Studienautor Marvin Oppong überzeugt. Anonyme Nutzerkonten von Unternehmen und Organisationen dürfte es nicht mehr geben, und wer auf Wikipedia Artikel erstelle oder bearbeite, müsste seine Interessen offenlegen, fordert er. Als «Enzyklopädie der Menschheit» sollte Wikipedia alle Anstrengungen unternehmen, das Online-Lexikon offen, frei, zugleich aber auch objektiv und faktengetreu zu gestalten. Denn: Wenn es Wikipedia nicht gelingt, die heimliche Unterwanderung zu stoppen, könnte das schlimmstenfalls das Ende für den glaubwürdigen und neutralen Wissensspeicher im Netz bedeuten.

BILDE DIR DEINE EIGENE MEINUNG!
Deine Neutrale Zeitung – Neutral. Unabhängig. Frei.

Quelle:

http://www.infosperber.ch/Artikel/Medien/Wikipedia-PR-Manipulation-Unternehmen

https://www.otto-brenner-shop.de/publikationen/obs-arbeitshefte/shop/verdeckte-pr-in-wikipedia-ah76.html

DIE NATO DEHNT SICH AUS – NICHT RUSSLAND!

Der Basler Historiker und Friedensforscher, Dr. Daniele Ganser über die geopolitische Lage in der Ukraine.

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Dr. Daniele Ganser

Die Nato ist dabei, Russland einzuzingeln. Die Ukraine ist dafür ein wichtiger strategischer Baustein. Welche Rolle die EU dabei spielt, hat die US-Diplomatin Victoria Nuland bereits im Februar äusserst markig auf den Punkt gebracht. Der Historiker, Nato-Kenner, Friedensforscher und Experte für verdeckte Kriegsführung und Geostrategie Dr. Daniele Ganser aus der Schweiz analysiert für die STIMME RUSSLANDS die globale Bedeutung der Ukraine-Krise.

Wikipedia - NATO 1949-2009
Wikipedia – NATO 1949-2009

Herr Dr. Ganser, die USA sind offiziell bisher nur verbal und mit Sanktionen aktiv im Ukraine-Konflikt. Inwieweit üben die USA hier trotzdem Einfluss aus?

Die USA sind nur im Hintergrund sichtbar in diesem Konflikt. Vielen ist überhaupt nicht klar, ob sie eine Rolle spielen oder ob sie gar keine Rolle spielen. Ich habe versucht, da ein bisschen zu recherchieren und eigentlich das Solideste, was man da bisher weiss, ist dieses Agieren von Victoria Nuland. Da muss man wissen, das ist eine Mitarbeiterin des amerikanischen Aussenministeriums. Sie war früher die amerikanische Botschafterin bei der Nato und sie hat ein Interesse, dass sich die Nato ausbreitet in Europa.

Und diese Victoria Nuland hat im Februar 2014 mit dem amerikanischen Botschafter in der Ukraine ein Telefongespräch geführt und dieses Telefongespräch wurde abgehört. Und das wurde sehr bekannt, weil sie in diesem Telefongespräch etwas über die EU gesagt hat, was die EU sehr verärgert hat. Zitat, sie hat gesagt: „Fuck the EU“, was so viel heisst, wie, die Europäische Union ist uns egal. Und ich habe mir dieses Gespräch angehört und ich glaube, dass es echt ist. Und wir sehen eigentlich da zum einzigen Mal, und das ist für mich eines der wichtigsten Dokumente, dass die Amerikaner in der Ukraine-Krise wirken, dass sie im Hintergrund wirken, dass sie versuchen, möglichst verdeckt zu bleiben und dass sie auch vor dem Sturz der Regierung schon aktiv waren.

Kann es sein, dass den USA Differenzen zwischen Russland und Europa ganz recht sind?

Ich kann mir vorstellen, dass die USA nicht wollen, dass die Europäer und die Russen sich verbinden, weil, für einen Geostrategen sind die USA gegenwärtig das grösste und mächtigste Imperium geauf der Welt, geht es immer darum, herauszufinden, wer sind denn die Herausforderer, wer sind die möglichen Gegner von morgen. Und die möglichen Gegner für die USA im 21.Jahrhundert sind eben nicht El Salvador oder Burkina Faso, sondern das sind eben die grossen Player. Und das ist einerseits die EU mit 500 Millionen Menschen, dann Russland, das grösste Land der Welt, und auf der anderen Seite natürlich auch China und Japan. Das sind alles grosse Herausforderer. Brasilien, Indien – das sind kleinere, aber diese grossen Herausforderer, wenn die sich zusammenspannen, dann ist das auf jeden Fall ein Nachteil für den, der die Weltmacht Nr. 1 bleiben möchte.

Und wenn Sie das aus dieser Sicht anschauen, dann ist es völlig logisch, dass die USA Freude daran haben, wenn sich die Europäer und die Russen gegenseitig schwächen, indem sie sich bekriegen und in den Abgrund ziehen. Ich habe einfach eine ähnliche Situation schon mal beobachtet in den Achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Da haben der Iran und der Irak gegeneinander Krieg geführt. Damals war Saddam Hussein noch am Leben und hat den Irak geführt und hat damals den Iran unter Chomeini angegriffen. Und die USA haben Saddam Hussein damals unterstützt. Das hat man vergessen in der Zwischenzeit. Aber die USA waren damals ein Allierter von Saddam Hussein und haben ihn unterstützt, weil sie den Iran schwächen wollten.

Und gleichzeitig  – und das ist eben das Perfide und das Hinterhältige und das kam eben erst 1986 im Rahmen der Iran-Contra-Affäre heraus, – haben sie auch den Iran unterstützt. Das heisst, wir müssen uns daran erinnern, die Amerikaner haben diese „Spalte und Herrsche, Divide et impera“-Politik, die sie übrigens von den Europäern kopiert haben. Und sie haben damals den Irak und den Iran aufeinander gehetzt. Die haben sich lange bekriegt, es gab viele Tote. Und es gibt ein Zitat, ich glaube, es ist von Kissinger, dem amerikanischen Aussenminister damals, der gesagt hat: „Zu schade, dass sie sich nicht alle töten können.“ Also er hatte richtig Freude daran, dass die Iraker und Iraner sich gegenseitig ausrotten.

Die USA sind weit weg, auch wenn sie Fäden ziehen. Die Europäer haben dagegen direkt mit den Auswirkungen der Sanktionen zu kämpfen. Wie gefährlich sind die Sanktionen gegen Russland für die europäische Wirtschaft?

Das ist im Moment noch nicht abschätzbar, welche Folgen dieser Wirtschaftskrieg haben wird, weil es natürlich so ist, dass beide aufeinander angewiesen sind. Das heisst, einerseits Russland auf den Exportmarkt Europa, aber andererseits auch Europa auf die Rohstoffe Erdöl und Erdgas aus Russland. Wenn man vereinfachend sagt, was sind denn die wichtigsten Zusammenhänge, wirtschaftlich gesehen, dann sind das für die Russen natürlich die Devisen, also die Einnahmen, die man auf dem europäischen Markt generieren kann. Das ist ein guter, ein wertvoller Markt mit vielen, kaufkräftigen Konsumenten.

Man kann das Erdgas in Europa weit teurer verkaufen als den eigenen Bürgern. Und umgekehrt sind eben die Europäer auch sehr stark darauf angewiesen – und das wird sich so richtig ja erst im Winter zeigen – auf die Erdöl- und Erdgas-Importe aus Russland. Also man spielt hier völlig mit dem Feuer und sagt, nun gut, wir brauchen euch nicht, und der andere sagt auch, nun gut, ich brauch euch nicht, und dann geht’s so hin und her und man kommt dann in das, was wir in der Friedensforschung die Gewaltspirale nennen.

Das heisst, jeder macht immer wieder einen Schachzug. Nur ist es hier eben kein Schach, denn beim Schach gibt’s ja keine Toten, sondern am Schluss kann man sich die Hand geben und sagen, gratuliere, du warst klug, du hast gewonnen. Hier geht’s nicht um Schach, sondern es geht um Menschenleben. Es ist die Gefahr, dass man sich hier wirklich gegenseitig runterzieht und ich hoffe, ich hoffe wirklich, dass sowohl die Europäer, als auch die Russen die gemeinsamen Interessen wieder finden werden in den nächsten Wochen oder Monaten und sich nicht nur als Feinde sehen.

Der Winter steht vor der Tür. Besteht denn die Gefahr, dass Europas Wohnungen kalt bleiben?

Ja, diese Wohnungen können durchaus kalt bleiben, zumindest die, die mit Gas beheizt sind. Und zwar aus folgendem Grund: Wir haben schon 2006 und 2009 einen sogenannten Gasstreit beobachtet. 2014 ist jetzt der dritte Gasstreit und es geht um Folgendes: Die Russen exportieren Erdgas, das ist bekannt, das ist die Firma Gazprom, die das Erdgas exportiert, und sie haben da nicht 5.000 verschiedene Pipelines, sondern da gibt es einige grosse und die wichtigste geht unter anderem durch die Ukraine. Und gerade beim Gaststreit 2006 hat man eben gesehen, dass die Ukraine zum Teil die Rechnungen nicht bezahlt hat.

Es gab verschiedene Streitereien, man hat sich die Schuld gegenseitig zugeschoben, aber irgendwann hat Moskau gesagt, hör zu, wir liefern euch das Gas nicht mehr. Die Ukraine ist auch angewiesen auf russisches Erdgas. Wir liefern euch nur noch das Gas, was auf der anderen Seite raus muss und an die EU weitergeht. Und das ist etwas, was viele Europäer überhaupt nicht verstanden haben, dass die Ukraine ein wichtiges Transitland ist, und wenn sie Gas aus Moskau erhält, dass sie weiterleiten sollte, aber gleichzeitig selber eine Knappheit hat, dann ist es eben möglich, dass sie das Gas zurückbehält.

Und das ist eben die grosse Herausforderung, die auch der europäischen Union vollkommen bewusst ist. Die Russen sagen dann, die Ukraine betreibt Gasdiebstahl, weil sie das Gas zurückhält, was sie der Europäischen Union weitergeben müsste. Man hat ja dann in der Zwischenzeit reagiert, die Russen haben diese Northstream-Pipeline gebaut, die, ohne durch die Ukraine zu gehen, direkt nach Deutschland geht. Aber da muss man sich darüber im Klaren sein, es ist nicht möglich, einfach alles russische Erdgas über die Northstream-Pipeline zu pumpen. Das geht nicht. Ein anderer Weg ist über Weissrussland, das geht auch. Und dann gibt’s noch die Southstream-Pipeline, aber die ist noch nicht fertig. Also kann man insgesamt sagen, die Ukraine spielt im Winter 2014 eine Schlüsselrolle und es kann, wenn der Konflikt eskaliert, zu einer Unterbrechung der Gasversorgung kommen.

Warum bezahlt denn die Ukraine ihre Gasschulden nicht?

Das ist nicht ganz klar. Im Moment, wie ich es der Presse entnehme, sind es fünf Milliarden. Und es wird natürlich hin und her argumentiert. Die Ukraine sagt, wir haben Anrecht auf günstiges Erdgas. Und die Russen sagen, ja, dieses Anrecht habt ihr mal gehabt, aber es war eben geknüpft an die Regierung, die gestürzt wurde. Also man kann ein bisschen so argumentieren, dass Russland, meiner Meinung nach, überhaupt keine Freude daran hat, dass die Regierung Janukowitsch gestürzt wurde. Das ist offensichtlich.

Man könnte dann noch darüber sprechen, wer hat diese Regierung gestürzt, wer sind die Hintermänner… aber was die ganze Welt sieht ist, Janukowitsch wurde gestürzt und Poroschenko ist reingekommen. Und es ist auch völlig klar, dass Moskau Poroschenko nicht möchte. Das heisst, der Machtmechanismus, den Russland überhaupt einsetzen kann, ist natürlich, hört zu, diese Spezialpreise, das heisst billiges Erdgas, die gibt’s nicht für Poroschenko, weil Poroschenko in die Nato will.

Das ist die Grosswetterlage, wie ich sie beobachte. In den Feinheiten gibt’s natürlich die Argumentation, wir haben euch das billige Erdgas gegeben, weil wir die Schwarzmeerflotte auf der Krim hatten. Jetzt hat die Krim den Anschluss an Russland gewählt und darum entfällt dieser Rabatt. Aber ich glaube, ehrlich gesagt, nicht, dass das die Wahrheit ist. Ich glaube, es ist eher so, dass man diesen Rabatt durchaus gewährt hätte, wenn es jetzt eine Regierung in Kiew gäbe, die eben kategorisch sagen würde, wir wollen auf keinen Fall der Nato beitreten, und die die Interessen Russlands berücksichtigen würde.

Aber das haben wir eben nicht. Wir haben jetzt eine durch den Putsch an die Macht gekommene neue Regierung in Kiew, die Regierung Poroschenko, die eben die Interessen Russlands nicht berücksichtigt. Und dann ist es wie beim Schachspiel. Und das ist die gefährliche Situation, weil wir noch nicht wissen, wo wir nach 15 Zügen sind. Das kann sich heute noch gar niemand genau vorstellen.

Dann kommen wir auf die Nato zu sprechen. Wie stark ist die Nato heutzutage?

Nun, die Nato hat eigentlich in Afghanistan den Krieg verloren. Sie hat 2001 Afghanistan angegriffen. Damals hat man gesagt, wir müssen Osama Bin Laden fangen und töten. Am Schluss war es dann aber plötzlich ein Krieg gegen die Taliban und da musste man schon sagen, die Taliban haben auf keinen Fall etwas mit dem 11. September zu tun. Warum sie jetzt angegriffen werden, ist doch ein bisschen an den Haaren herbeigezogen und die deutschen Soldaten am Hindukush waren dann auch ziemlich verloren, genauso wie die Amerikaner und Engländer.

Es war ein bisschen wie in Vietnam. Sie wussten gar nicht, gegen wen sie kämpfen sollen, weil diese Bevölkerung in Afghanistan sich, erstens, ständig hin und her bewegte zwischen dem afghanischen und pakistanischen Grenzgebiet, zweitens, sie keine westlichen Eindringlinge in Afghanistan wollten und drittens, auch die Regierung Hamid Karseis, die man in Afghanistan eingesetzt hatte, korrupt war. Fazit: die Nato hat in Afghanistan verloren, deshalb hat man das Gefühl, sie ist nicht so stark. Aber man muss auch schon zur Kenntnis nehmen, dass die Nato 2011 Libyen bombardiert hat.

Das heisst, die Nato ist ein grosses Militärbündnis, ist das grösste Militärbündnis der Welt, angeführt von den USA, und sie sind fähig, Länder anzugreifen. Die Nato, das muss man sagen, ist ein aggressives Militärbündnis. Sie ist jedoch eine Organisation in der Krise. Sie hat einen Krieg verloren in Afghanistan. Sie hat einen Krieg geführt in Lbyen, bei dem sie aber das Land nicht stablisieren konnte. Das Land Syrien ist heute im Chaos. Wenn man sagt, das ist das Ziel, dann haben sie das Ziel erreicht. Und jetzt ist eben nicht klar, was die Nato mit der Ukraine vorhat. Und wenn man Libyen als Vorbild nimmt und sagt, lasst mal die Nato machen, dann muss man schauen, was in Libyen heute los ist.

Und wenn man sich vorstellt, dass das in der Ukraine passieren könnte, also völlig destabilisert, marodierende Banden, aufgeweichte Grenzen, niemand hat mehr die Kontrolle… Die Dinge sind kritisch und ich würde sagen, ein kritischer Blick auf die Nato, vor allem auf die Leistungsbilanz der Nato in den letzten zwanzig Jahren, inklusive der Bombardierung Kosovos und Serbiens 1999, das muss man sich heute ein bisschen in Erinnerung rufen, wenn man die Nato beurteilen will.

Die Ukraine liegt nun einmal mitten in Europa, darum kann man als Nato vielleicht nicht ganz so agieren wie in Libyen. Trotzdem wurde am Wochenende mit grossem Tamtam angekündigt, dass die Nato einzelne Basen in Osteuropa verstärken will. Grosse Truppenverlagerungen in den Osten sind aber nicht wirklich geplant, oder?

Soweit ich weiss, nicht. Ich weiss, dass man in Polen die Präsenz verstärken will. Aber es ist natürlich auch der Nato klar, dass man nicht in einen direkten Konflikt mit Russland geraten darf. Also das glaube ich, dass das auch den Nato-Planern, dem wichtigsten Mann dort, dem Supreme Allied Commander Europe, Breedlove heisst der, klar ist. Da muss man schauen, was hat der für Aussagen gemacht in letzter Zeit, was will er, in welche Richtung, das ist natürlich abhängig vom Pentagon und nach dem Pentagon abhängig vom Weissen Haus, von Obama.

Aber ich hoffe doch, dass die Nato-Mitglieder keine direkte Konfrontation mit Russland suchen, dass sie, also wenn sie jetzt die Truppen in Polen verstärken, was scheinbar der Fall ist, diese Truppen nicht dorthin gehen, um in der Ukraine zu kämpfen. Weil das Schlimmste, was man sich vorstellen kann, ist, dass russsiche Truppen in der Ukraine aktiv werden. Da gibt’s ja jetzt auch Berichte. Ob das so ist oder nicht, weiss ich nicht. Aber die Frage ist, was passiert denn, wenn Nato-Truppen und russische Truppen sich in der Ukraine gegenseitig töten?

Dann sind wir in einer Situation, die brandgefährlich ist, die also eigentlich an die Kuba-Krise 1962 erinnert, wo sich Atommächte im Krieg gegenüberstehen. Und da ist die Friedensforschung ganz klar: Das müssen wir auf jeden Fall verhindern. Wir brauchen eine Politik der Deeskalation. Da ist die Nato gefordert. Die hat im Moment wenig Deeskalation betrieben. Im Gegenteil, sie trägt zur Eskalation bei, so wie ich das beobachte. Und da ist auch Moskau gefordert. Moskau muss unbedingt deeskalieren, indem es sagt, ob es Truppen in der Ukraine hat und wenn ja, mit welchem Auftrag.

Einen direkten Konflikt zwischen der Nato und Russland gab es noch nicht, aber Russland ist quasi von der Nato umzingelt, trotz anderslautender Versprechungen vor 25 Jahren. Im Prinzip fehlen nur noch die Ukraine und Georgien als strategisch wichtige Länder in direkter Nachbarschaft Russlands. Können Sie angesichts dessen Russlands Sicherheitsbedenken verstehen?

Ja, das kann ich schon. In Europa ist Putin vielleicht nicht sehr beliebt, aber Gorbatschow ist sehr beliebt. Und man muss sich mal erinnern, was Gorbatschow gesagt hat 2009 als damals Kroatien und Albanien der Nato beigetreten sind. Gorbatschow hat damals gesagt, da war er schon lange zurückgetreten, aus allen Ämtern draussen, konnte frei sprechen, da hat er gesagt, man hat die Russen einfach über den Tisch gezogen. Damit meint er, die Nato hat uns einfach angelogen.

Wir freuen uns ja in Deutschland, übrigens auch in der Schweiz und in Österreich, dass der Fall der Berliner Mauer und überhaupt das Ende des Kalten Krieges 1989/1990 friedlich verlaufen ist. Wir hatten damals keinen Bürgerkrieg, keine Toten. Klar, in Rumänien gab es Tote, aber insgesamt war das Ende des Kalten Krieges 1989/1990 ein friedlicher Prozess – zum grossen Glück für die Menschheit. Und da muss man sagen, da hat dieser Mann, Michael Gorbatschow, einen grossen Anteil. Nicht, dass es so gelaufen ist, wie er wollte, aber, ich meine, er hat immer zurückhaltend reagiert. Er hat nie den Truppen gesagt, stoppt diese Flüchtlingsströme, bombardiert sie oder walzt sie nieder mit Panzern, wie das die Chinesen 1989 auf dem Platz des Himmlischen Friedens gemacht haben.

Das war ja im gleichen Jahr. Und da möchte ich einfach daran erinnern, wenn jetzt Gorbatschow sagt, mir wurde versprochen, dass man nach der DDR, die man in die Nato integriert hat, wo er sein Einverständnis gegeben hat, dass man danach die Nato nicht ausdehnt und dass man dieses Versprechen völlig gebrochen hat. Viele Leute können sich nicht daran erinnern, dass 1990 die DDR in die Nato integriert wurde, damit Gesamtdeutschland Nato-Mitglied ist. Das war damals abgesegnet und das konnte man ja auch tun. Aber 1999 kommt der Nato-Beitritt von Polen. Das war ein Verbrechen. Naja, Verbrechen ist zuviel gesagt, aber es war einfach ein Vertrauensbruch gegenüber Russland. Man hätte das nicht machen sollen, weil man ja den Russen versprochen hatte, wir machen das nicht. Aber es blieb ja nicht bei Polen. Dann kam die Tschechei – der zweite Vertrauensbruch. Dann kam Ungarn dazu.

Das war alles 1999. Und ich glaub 2004 kam dann Bulgarien dazu, da sind wir dann schon beim 4. oder 5. Vertrauensbruch. Dann Rumänien, dann Estland, Lettland, Litauen – das war alles 2004. Dann noch die Slowakei und Slowenien. 2009 kamen dann noch Albanien und Kroatien. Ja, ich meine, irgendwann reicht’s. Es ist ganz klar, dass die Russen inzwischen zehn Mal über den Tisch gezogen wurden. Und jetzt fürchten sie zurecht, dass auch die Ukraine in die Nato eingegliedert werden kann. Ich würde sagen, ich versteh diese Ängste völlig.

Und ich hoffe natürlich, dass wir hier in der Schweiz, auch in Österreich und in Deutschland, also im deutschsprachigen Europa, dass wir ein bisschen öfter diese Weltkarte der Nato-Ausdehnung sehen. Und zwar, dass man sieht, 1990 war das so und 2014 stehen wir hier. Weil dann wird auf einen Blick völlig klar, dass die Nato sich ausdehnt und nicht Russland. Und diese Karte, das beobachte ich mit einer gewissen Sorge, wird nirgends abgedruckt, also ganz ganz selten – da können Sie die FAZ, können Sie ZDF, ARD, können Sie Spiegel, können Sie Neue Zürcher Zeitung nehmen, Tagesanzeiger – in den westlichen Medien wird diese Karte zu wenig abgedruckt, praktisch nie, weil, sie würde den Lesern, den Fernsehzuschauern auch erklären, dass die Nato eine expansive Osterweiterung betrieben hat und damit den Konflikt absolut verschärft.

Nach dem 11. September waren auch die USA und Russland so eng wie noch nie zusammengerückt im Kampf gegen Terrorismus. Von weltweiter wirtschaftlicher Zusammenarbeit ganz zu schweigen. Kann man dieses Rad überhaupt zurückdrehen und weiss man nicht eigentlich zu viel von einander, um gegen einander Krieg zu führen?

Man kann leider immer gegen einander Krieg führen, also das Rad kann man leider zurückdrehen. Das ist eine der traurigen Einsichten. Es ist ja oft so, dass man denkt, hier haben wir Stabilität und dann gibt es doch plötzlich Uneinigkeiten. Und aus der Uneinigkeit kann wirklich Krieg entstehen, wenn man nicht versucht, die Konflikte diplomatisch auszuräumen und auch sich in den Kopf des Anderen zu versetzen. Das ist ja eigentlich das, was Europa jetzt tun muss und was auch die USA tun sollten, aber sie werden es wohl nicht tun. Aber zumindest die Europäer sollten das machen. Sie sollten versuchen, im Kopf des Russen sozusagen zu leben und sich vorzustellen, was denn nun die Angst der Russen ist und warum die Ukraine für die Russen so wichtig ist.

Viele Europäer verstehen das gar nicht. Sie sagen, soll doch die Ukraine das machen, was sie wollen. Warum wollen denn die Russen die Ukrainer jetzt kontrollieren? Das ist doch einfach eine diktatorische Haltung, dieses Land lenken zu wollen. Dann versteht man eben nicht, dass diese Ausdehnung der Nato für die Russen eine Gefahr darstellt, dass sie es so empfinden und dass man das ernst nehmen sollte. Jetzt haben Sie gesagt, nach 2001, nach den Terroranschlagen, nach 9/11 hat man sich irgendwie gefunden in diesem sogenannten Kampf gegen den Terrorismus.

Wissen Sie, das ist ein relativ schwammiger Begriff. Jeder hat dann einfach seine Feinde als Terroristen bezeichnet. Die Tschetschenen waren ja dann auch ziemlich schnell Terroristen und überhaupt waren für die Amerikaner alle Terroristen, die nicht ihrer Meinung waren, also die Afghanen und die Pakistani und die Lybier und die Iraker – alle wurden schnell zu Terroristen. Übrigens haben auch die Chinesen dann schnell alle Kritiker in ihrem Land als Terroristen abgestempelt. Das heisst, das Wort Terrorist wird sehr oft auch politisch so verwendet, dass es einfach heisst, das ist mein Feind. Und wenn es mein Freund ist, dann ist es ein Freiheitskämpfer.

Wie sollte die europäische Aussen- und Sicherheitspolitk denn aussehen in Bezug auf die Ukraine-Krise und in Bezug auf Russland?

Ich denke, ganz wichtig wäre, dass die Europäische Union sich stark macht für eine Ukraine, die neutral ist. Das heisst, die Ukraine sollte, vielleicht nach dem Vorbild der Schweiz oder von Österreich oder von Schweden, keine Mitgliedschaft in der Nato anstreben. Und sie sollte auch öffentlich erklären, dass sie neutral bleibt. Und das würde die Sache sicher entflechten, wenn dann zusätzlich auch die Russen keine Truppen in der Ukraine stationieren und auch die Nato keine Truppen in die Ukraine reinschickt. Wenn wir keine Truppen der Russen in der Ukraine haben und wenn wir keine Nato-Truppen in der Ukraine haben und die ukrainische Regierung in Kiew sich verpflichtet, neutral zu bleiben, dann könnten viele Spannungen zurückgehen.

Das Problem ist nur, dass wir mit den jetzigen Akteuren, die wir am Spiel beteiligt haben, sehr geringe Chancen haben, dass diese Ideen, die ich Ihnen jetzt hier erkläre, überhaupt durchgesetzt werden. Mich dünkt, dass Poroschenko, dieser neue Präsident, der eben installiert wurde durch diesen Putsch, nie und nimmer sagen wird, die Ukraine bleibt neutral und wird nicht in die Nato eintreten. Und ich weiss auch nicht, ob Putin sich verpflichten wird, niemals Truppen in die Ukraine zu schicken und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Nato, also Breedlove, der Nato-Saceur, oder Obama, sozusagen sein Vorgesetzer, dass die sagen, wir verpflichten uns, niemals Truppen in die Ukraine zu senden.

Das heisst, nehmen Sie Putin, nehmen Sie Obama, nehmen Sie sich Poroschenko und fragen Sie sich, werden diese Drei das entschärfen? Und im Moment wissen wir es nicht. Es ist ein ganz ganz heisser Tanz ums Feuer. Und natürlich, die Hoffnung stirbt zuletzt, vielleicht werden sie’s entschärfen. Bei der Kuba-Krise 1962 kam es nicht zur atomaren Direktkonfrontaktion.

Damals haben Kennedy und Chruschtschow direkt miteinander telefoniert und haben gesagt, diese atomare Konfrontation wäre schrecklich für uns beide, wäre schrecklich für die Welt. Und so konnte man damals die Krise abwenden. Am Schluss war Fidel Castro erzürnt, weil er gar nicht in die Verhandlungen eingebunden wurde. Und so könnte es ja vielleicht auch in der Ukraine sein, dass Putin und Obama sich direkt verständigen und die Sache entschärfen und Poroschenko dabei eigentlich nichts zu sagen hat.

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Quellen:

Das Gespräch wurde von Armin Siebert, Journalist der „Stimme Russlands“ als Radio-Interview aufgenommen
www.german.ruvr.ru

http://www.expresszeitung.ch/redaktion/geopolitik/russland/die-nato-dehnt-sich-aus-nicht-russland!-(1)

Dr. Daniele Ganser
http://www.danieleganser.ch/

SWISSCOWS: DIE SICHERE SUCHMASCHINE

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Quellen:

https://swisscows.ch/privacy

http://www.finanzen.ch/nachrichten/aktien/Swisscows-die-sicherste-Suchmaschine-neu-mit-Bildersuche-1000271493

http://www.persoenlich.com/news/digital/swisscows-neue-antwortmaschine-speichert-keine-nutzerdaten-318677#.VCc2mvl_t8E